VCD-Logo (7 kB)

Kreisverband 

Fürstenfeldbruck-Starnberg e.V.


Homepage

Infos

Aktionen

Termine

Links

Bundesverband

Landesverband

Kontakt

Impressum

powered by

Messung des Verkehrslärms in der Region:

Zusammenfassung: Pressemitteilung

Einzelergebnisse:

Vorbemerkung: Bei allen Zahlenwerten handelt sich es sich um die Ergebnisse einzelner Messungen oder Messreihen. Weitere Messungen, insbesondere bei anderen Wetter- oder Verkehrsverhältnissen oder anderer Anordnung des Messfühlers können zu anderen Ergebnissen führen. Die Messungen sind daher nur als Orientierungswerte zu verstehen und helfen bei der Entscheidung, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden sollen. Für die Richtigkeit der Angaben auf dieser Seite kann keine Garantie übernommen werden, da sie von einem Mitglied des VCD und nicht von einem Gutachter erstellt wurde. Dies gilt insbesondere für die Interpretation der Messkurven.

Messungen über jeweils 10 Minuten
Ort, Zeit Messwert 
Germering, Landsberger Straße
(Höhe Krokusstr.), 17 Uhr
61 dB(A)im Garten
Puchheim, Allinger Straße, 17 Uhr 53 dB(A)auf der Terrasse
  65 dB(A)auf dem Garagenvorplatz
Maisach, Brucker Straße, 17.30 Uhr 66 dB(A)auf dem Balkon zur Straße
  74 dB(A)auf dem Balkon zur Bahn
Grafrath, Jesenwanger Straße, 17 Uhr 61 dB(A)im Garten

 

Messungen über jeweils 24 Stunden
Ort, Zeit Messwert 
Germering, Nähe Spange 56-78 dB(A)auf einem Balkon
Puchheim, Nähe Eichenauer Straße 54-68 dB(A)im Garten
Fürstenfeldbruck,
Nähe Haltepunkt Buchenau
40-84 dB(A)im Garten (zur Bahn)

Die angegebenen Messwerte sind energieäquivalente Mittelwerte des bewerteten Schallpegels. Sie sind in rot in den Messkurven eingezeichnet. Zum Vergleich: Ab einem mittleren Pegel von 65 dB(A) (55 dB(A) bei Nacht) spricht man von gesundheitsschädlichen Lärm. Die Weltgesundheitsorganisaton WHO empfiehlt sogar 55 dB(A) (45 dB(A) bei Nacht). Beim Neubau von Straßen oder Schienen muss in Wohngebieten ein Immisionsgrenzwert von 59 dB(A) (49 dB(A) bei Nacht) eingehalten werden.

 

Die einzelnen Messungen

Der Messort liegt hinter einer Lärmschutzwand. Er ist trotzdem relativ laut, da die Landsberger Straße etwas höher als die angrenzenden Grundstücke liegt. Einzelne besonders laute LKW sind als Peaks erkennbar.

 

Der Messort schräg hinter dem Haus ist gut von der Straße abgeschirmt. Nichtsdestoweniger ist der Verkehrslärm deutlich hörbar und störend.

 

Der Messort ist etwa 10 m von der Straße entfernt. Der mittlere Schallpegel ist etwa 16 mal so hoch wie auf der Terrasse.

 

Der Messort liegt etwas über der Straße. Einzelne laute LKW und sportlich gefahrene PKW sind an der Kurve erkennbar.

 

Der Messort ist von der Bahn durch einen großen Garten getrennt. Durchfahrende Züge sind als groß Peaks erkennbar. Die haltende S-Bahn (zwischen Minute 4 und 8) kann als Erhöhung des Minimalwertes auf das Vierfache (d. h. 6 dB mehr) ausgemacht werden (siehe grüne Hilsflinien), ist aber nicht so laut wie bei der Langzeitmessung in Buchenau.

 

Bei der Messung sind einzelne LKW oder Lieferwagen auszumachen, die zu den entsprechenden Zeitpunkten vorbeifuhren. Auf der Straße ist Tempo 30 vorgeschrieben. Der Garten ist durch eine dichte Hecke von der Straße abgeschirmt.

 

Der Messort auf einem Balkon im 7. Stock liegt an der der Spange abgewandten Seite des Hauses. Aufgrund der Höhe sind auch noch weiter entfernte Straßen sicht- und hörbar. Hinter dem Haus wird ein Neubau erstellt, was die die Schallmessung allerdings selbst am Tage kaum beeinflusst. In der Nacht nimmt der Schallpegel kaum ab.

 

Der Messort ist von der Eichenauer Straße durch einen Lärmschutzwall getrennt, der allerdings nicht hoch genug ist, um die Sichtverbindung zu LKWs zu verhindern. Daher wird auch der Verkehrslärm nicht ausreichend abgeschirmt. In der Nacht nimmt der Schallpegel kaum ab.

 

Der Messort liegt auf der der Bahn zugewandten Seite des Hauses. Die Messung lässt deutlich die vorbeifahrenden Züge erkennen (Spitzen nach oben). Es lässt sich aber auch sehen, wann eine S-Bahn vor dem Grundstück abgestellt war (unterer Rand der Kurve). Das Hintergrundgeräusch war dann, je nach Einstellung der Klimaanlage und genauem Standort, um bis zu 100 mal so laut (d. h. 20 dB mehr) wie ohne S-Bahn.

 

 
Wir gehen neue Wege