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Kreisverband Freising/Erding/Dachau e.V. |
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Aktuelle Pressemitteilungen und Leserbriefe:
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Die Entscheidung, die A 94 München-Passau durch das reizvolle und schützenswerte Isental "auf der Trasse Dorfen" zu bauen, halten wir nach wie vor für falsch. Es findet damit nicht nur eine ungeheure Zerstörung von Natur und Landschaft statt, auch aus finanzieller und verkehrstechnischer Hinsicht wäre die "Trasse Haag" deutlich besser. Die zahlreichen Brückenbauwerke und massiven nötigen Erdbewegungen bei der Trassenführung durch das Isental verteuern die Baumaßnahme unnötig, auf der Trasse Haag wäre die Strecke deutlich kostengünstiger.
Das entscheidende Argument aber ist: bei der Trasse Dorfen findet erst bei einem vollständigen fertiggestellten Streckenverlauf der A 94 eine tatsächliche Entlastung der B 12 statt. Dies bedeutet in der Praxis, dass die "Todesstrecke B 12" noch etliche Jahre bestehen bleibt! Bei einem Bau der A 94 auf der Trasse Haag hat könnte stattdessen jedoch bei jedem fertig gestellten Teilstück sofort eine Entlastung und Entschärfung der total überlasteten B 12 erfolgen.
Auch der bereits in Bau befindliche Abschnitt bis Pastetten spricht nicht dagegen, die Trassenführung "über Haag" noch zu ändern - und das Isental zu retten. Bei vielen großen Städten beginnt eine Autobahn als Stichstraße mitten in der Region.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Aktionsgemeinschaft gegen die A 94.
Der VCD möchte dazu beitragen, den Anteil des Radverkehrs in Erding zu steigern und mehr Menschen auf den Drahtesel zu bekommen. Hierzu ist eine Steigerung der Attraktivität des Radfahrens unerlässlich. In einer Pressemeldung hat der VCD verschiedene Fördermaßnahmen zusammengestellt, die zu einem positiven Radfahrklima führen sollen.
Bei der Diskussion um eine geplante Nordumfahrung lehnt der VCD die vorgestellte Straße ab. Sie soll die Anwohner der Anton-Bruckner-Straße nur von 18000 auf 14000 Autos entlasten, was diese nicht wahrnehmen würden. Ferner sind die negativen Auswirkungen auf Langengeisling immens; zusätzlich wäre diese Trasse am teuersten und hätte die schlechteste Umweltbilanz. Näheres siehe die Pressemitteilung "Verkehrsclub spricht sich gegen die aktuelle Nordumfahrung aus".
Der VCD beteiligt sich an der Diskussion über eine Fußgängerzone bzw. einer Beruhigung der Innenstadt von Erding mit einem eigenen Vorschlag. Er fordert ein Gesamtkonzept, das in Schritten den Autoverkehr minimieren, die Sicherheit und die Lebensfreude von Fußgänger und Radfahrer aber erhöhen soll. Daher soll der Verkehr nur in eine Richtung rollen: In der Münchner und Freisinger Straße kann man in die Stadt gelangen und an der Landshuter und Haager Straße sie wieder verlassen. Genauere Einzelheiten siehe Pressemitteilung "VCD für schrittweise Beruhigung der Innenstadt".
In seinem Vortrag beschreibt Bernd Sluka die Möglichkeiten zur Radverkehrsführung nach der neuen Straßenverkehrsordnung. Er nennt ihre Voraussetzungen und bewertet sie nach Sicherheit und Akzeptanz. Der Vortrag enthält viele Vorschläge, wie man das Radfahren in der Stadt effektiv voranbringen kann.
Alfred Schreiber wurde auf der Jahreshauptversammlung einstimmig als Vorsitzender des VCD Freising/ Erding/ Dachau wiedergewählt. Die Schatzmeisterin Susanne Heinrich sowie der Beisitzer Harald Heinrich erhielten ebenfalls die höchstmögliche Zahl an Stimmen. So kann der Vorstand seinen Einsatz für eine Verkehrspolitik, die den Schutz der Menschen und der Natur in den Mittelpunkt stellt, kontinuierlich fortsetzen.
Zu Beginn stellte Rudolf Oberpriller von Tagwerk Reisen Beispiele für Begegnungsreisen mit dem Fahrrad in Europa vor. Seit 15 Jahren führt er Gruppen von Radfahrern durch schöne Gegenden in Deutschland und Europa und setzt sich für einen ökologischen Tourismus ein. Dies kann eine Tour rund um Dorfen, zu Vils und Inn in 4 bis 5 Tagen oder zum 1. Deutschen Bio-Fernradweg sein. In Bildern zeigte Oberpriller den Zuschauern die Schönheit des Alpenradweges entlang einer Bahntrasse genauso wie eine Radreise nach Griechenland samt Anreise mit dem Schiff. Neuland betrat er, indem er eine Reisegruppe durch Siebenbürgen in Rumänien führte.
Alfred Schreiber gab einen Rückblick über die Arbeit des VCD im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt stand wieder einmal der Kampf gegen eine 3. Startbahn, wozu der VCD mit einer Neuauflage seines Flyers beitrug. In den letzten Monaten unterstützte man das Münchner Bündnis bei Ständen und Veranstaltungen. Umso größer war die Freude, als beim Bürgerentscheid sich die Mehrheit der Münchner gegen die Startbahn stellte. Beim Landkreisentwicklungskonzept des Landkreises Freising arbeitete der VCD ebenfalls engagiert mit.
Für Doris Kraeker ist der Erhalt der Attraktivität der Innenstadt von Erding ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Es würden sich mehr Menschen gerne in der Innenstadt aufhalten, wenn alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sein würden. Ein fußläufig erreichbarer Bahnhof gehöre ebenso zu einer liebenswerten Innenstadt wie eine Verringerung des Autoverkehrs. Die geplante Nordumfahrung könne nicht die Verkehrsprobleme Erdings lösen und belaste Langengeisling zu sehr. Kraeker lobte den konstanten Ausbau des Busnetzes in der Stadt Erding. Der VCD habe sich auch beim Radverkehrskonzept mit Vorschlägen beteiligt.
Mittlerweile gewinnt der Widerstand weiter an Schwung und zieht immer größere Kreise: Nunmehr sind bereits über 70 Gruppierungen aktiv im Aktionsbündnis aufgeMUCkt zusammengeschlossen, in den zehn Landkreisen Freising, Erding, Dachau, Landshut, München, Ebersberg, Pfaffenhofen, Kelheim, Mühldorf und Fürstenfeldbruck und den kreisfreien Städten Landshut und München.
Unser Stammtisch für Mitglieder und Interessenten findet üblicherweise an jedem 3. Dienstag im Monat (außer im August und Dezember) um 20 Uhr im EtCetera, Obere Hauptstraße 54, Freising (Altstadt) statt.
Die nächsten Termine sind:
18. Juni 2013 | 16. Juli 2013 | 17. September 2013