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Kreisverband Erding e.V.
Bus und Rad

 
Stadtbus Erding am Landshuter Tor

Stadtbus Erding

Der Erdinger Stadtbus wurde in den vergangenen Jahren weiter verbessert und wird zunehmend besser angenommen. Die Betriebszeit ist mittlerweise bis 23 Uhr erweitert worden. Sinnvoll wäre eine weitere Verdichtung von Fahrten, insbesondere am Samstag. Nach und nach sollten weitere Haltestellen mit Buswartehäuschen ausgestattet werden, ebenso sollte ein verstärkter Ausbau mit Hochbord für barrierefreien Zustieg in die Busse erfolgen.

Landkreis Erding

Seit Dezember 2015 gibt es die MVV-Buslinie 515, die Hallbergmoos (S 8) mit Erding (S 2) verbindet - über Goldach, Notzing und Aufkirchen - mit je 7 Fahrtenpaaren Montag bis Freitag und 5 Fahrtenpaaren Samstag und Sonntag.

Der Landkreis Erding verzeichnet weiter einen massiven Einwohnerzuwachs - und damit verbunden eine enorme Zunahme an Verkehrsbewegungen. Zu sehr setzt nach Ansicht des VCD der Landkreis Erding offensichtlich einseitig auf den Ausbau und Neubau von Straßen. Ohne eine deutliche Angebotsverbesserung beim ÖPNV wird es aber nicht gelingen, die Verkehrsprobleme wirksam in den Griff zu bekommen. Es sollten jetzt Verbesserungen im Busangebot erfolgen - wie sie bereits in einigen MVV-Landkreisen schon umgesetzt worden sind - und dabei insbesondere die Hauptlinien verstärkt werden.

Entsprechend der Verkehrsströme sollte das Angebot auf folgenden Buslinien ausgebaut werden:

  • 501 Wartenberg-Erding; sowie in Gegenrichtung über Langenpreising bis Moosburg, wo ein passender Bahnanschluss besteht (mit dem Zug in 37 Minunten bis München-Hbf.)
  • 505 Isen-Markt Schwaben
  • 512 Erding-Oberding-Flughafen (20-Minuten-Takt im Berufsverkehr nötig)
  • 531 Erding-Moosinning-Ismaning (weiter nach München bzw. Garching)
  • 562 Taufkirchen-Erding
  • 564 Dorfen-Erding

Der VCD setzt sich für einen weiteren ÖPNV-Ausbau ein, zum Schutz von Umwelt und Klima - und um hierzu mehr Leute zum Umstieg auf den ÖPNV zu gewinnen.

MVV-Infotelefon: 089/41424344 (Mo-Fr 7-17 Uhr)
www.mvv-muenchen.de

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Förderung des Radverkehrs in Erding

Der VCD möchte dazu beitragen, den Anteil des Radverkehrs in Erding zu steigern und mehr Menschen auf den Drahtesel zu bekommen. Hierzu ist eine Steigerung der Attraktivität des Radfahrens unerlässlich. In einer Pressemeldung hat der VCD verschiedene Fördermaßnahmen zusammengestellt, die zu einem positiven Radfahrklima führen sollen:

Möglichkeiten der Radförderung in Erding

  1. Kampagne, die das Radfahren positiv darstellt:
    • positiv besetzter Name "Unsere Radstadt Erding"
    • Wettbewerbe: Radfahrer der Woche: Bild hängt in den Geschäften oder im Rathaus Vorbilder, die Rad fahren: Bürgermeister, Stadträte, Personen des Öffentlichen Lebens
    • Wettbewerbe der Geschäfte: Tombola oder Rabatte
    • Wettbewerbe an Schulen: Wer kommt mit dem Rad? - Punktesystem und Teilnahme an Preissystem
    • Neben dem Volkslauf gibt es einen Radwettbewerb: Eine bestimmte Strecke wird absolviert, vom 5jährigen bis zum 75jährigen, jeder bekommt eine Urkunde und ein T-Shirt
  2. Vorteile für Radfahrer in der Stadt
    Plan erstellen, wie man als Radfahrer gegenüber Autofahrern Wege und Zeit sparen kann:
    • Nutzung von Anwohnerstraßen, Spielstraßen, Sackgassen für Autofahrer
    • an Hauptstraßen Seitenstreifen für Radfahrer, keine Radwege
    • an Ampeln: Aufstellflächen für Radfahrer direkt vor der Ampelanlage
    • in Wohnanlagen durchgehend Tempo 30 vermindert Unfallgefahr auch für Radfahrer
    • teilweise Freigabe des Stadtparks auch für Fahrräder
    • Freigabe der Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen
    • Keine Freigabe von Gehwegen für Radfahrer! Sie gehören auf die Straße. In Erding fahren zu viele Radfahrer auf Gehwegen.
  3. Erleichterungen für die Benutzung von Fahrrädern
    Maßnahmen, wie mehr Menschen in Erding aufs Rad gebracht werden können:
    • Stationen, wo man ein Rad mieten kann, z.B. an den Bahnhöfen, am Frei- oder Hallenbad, auch an der Therme, im Gewerbegebiet, am Kino etc.
    • bessere Radabstellanlagen, bei denen die Felgen geschont werden
    • in Zukunft überdachte Radabstellanlagen in der Stadt, z. B. am Rathaus oder vorm Kino, vor der Eishalle
    • eine Stellplatzverordnung für Fahrräder bei neuen Ansiedlungen von Geschäften (auch im Gewerbegebiet)
    • absperrbare Radständer an den Bahnhöfen, z.B. ähnlich wie bei den Chips an den Einkaufswagen an Supermärkten
    • Reduzierung der Parkplätze in der Innenstadt und Schaffung von mehr Radabstellanlagen

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Wir gehen neue Wege
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