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10 gute Gründe gegen Stuttgart 21
Das Unsinnsprojekt stoppen!

 

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VCD-Adventskalender

Jetzt aus Stuttgart 21 aussteigen!

Der VCD Landesverband Bayern fordert, aus dem Bahn-Unsinnsprojekt "Stuttgart 21" auszusteigen. Deswegen haben wir zum Jahresende 2009 jeden Tag einen neuen guten Grund veröffentlicht, warum "Stuttgart 21" auch aus bayerischer Sicht abzulehnen ist.


Am 2009-12-10

Noch 21 Tage bis zum Ende von Stuttgart 21?

Die Zahl 21 hat für den heutigen 10. Dezember 2009 eine besondere Bedeutung: Noch bleiben 21 Tage Zeit um aus dem Projekt Stuttgart 21 auszusteigen. "21 Tage, um aus einem finanziellen Hasardspiel mit ungewissem Ausgang, äußerst zweifelhaftem Nutzen für den Bahnverkehr im gesamten süddeutschen Raum und schon heute absehbaren Kapazitätsengpässen auszusteigen," so der bayerische VCD-Landesvorsitzende Bernd Sluka. Er fordert von den politisch Verantwortlichen, die Zeit bis zum Ende des Jahres zu nutzen, um eine ehrliche Bilanz zu ziehen und aus dem Projekt ohne größeren Schaden auszusteigen. Dies ist bis Ende des Jahres noch besonders einfach möglich.

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Am 2009-12-09

Stuttgart 21: Serie der Kostenexplosionen beenden!

Die Liste der Kostenexplosionen bei umstrittenen prestigeträchtigen Großprojekten ist lang. Die Neubaustrecke zwischen Nürnberg und München über Ingolstadt wurde vor Baubeginn mit 2,3 Milliarden Euro kalkuliert und kostete am Ende fast das Doppelte. Für den Citytunnel Leipzig wurden vor Baubeginn 570 Millionen kalkuliert, inzwischen sind die voraussichtlichen Baukosten mit knapp 900 Millionen Euro veranschlagt und es werden wohl am Ende eher noch etwas mehr. Die Neu- und Ausbaustrecke zwischen Nürnberg und Erfurt wurde mit 3,7 Milliarden veranschlagt, inzwischen wird die Gesamtsumme schon mit über 5 Milliarden abgeschätzt und ein Ende ist noch nicht absehbar, da erst ein knappes Fünftel gebaut ist. "Diese Kostensteigerungen liegen weit jenseits einer normalen Kostensteigerung oder unvorhergesehenen Ereignissen, sondern legen die Vermutung nahe, dass bei derartigen Prestigeobjekten systematisch zu gering kalkuliert wird", betont der stellvertretende Landesvorsitzende des VCD, Matthias Striebich. Das Prinzip ist einfach zu durchschauen und wird doch immer wieder angewendet: Erst werden die Kosten niedrig angesetzt. Wenn man dann erst mal angefangen hat zu bauen, stellen sich die Kostensteigerungen nach und nach heraus. Dann wird immer damit argumentiert, dass ja schon so viel investiert worden sei und diese Investitionen verloren gingen, wenn man jetzt aufhört. Das ist aber äußerst fragwürdig: Es macht wenig Sinn, einer vergeudeten Milliarde noch weitere fünf hinter her zu werfen, so Striebich. Auch bei dem Projekt Stuttgart 21 liegt die Vermutung nahe, dass viel zu optimistisch kalkuliert wurde. Der VCD rät, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und aus dem Projekt auszusteigen. Bis zum 31.12.2009 kann das Projekt Stuttgart 21 noch relativ problemlos aufgegeben werden, denn die unterzeichnete Finanzierungsvereinbarung lässt bis dahin noch die Möglichkeit für alle Projektbeteiligten offen, aus dem Vertrag auszusteigen, wenn sich deutliche Kostensteigerungen ergeben. Diese Kostensteigerungen sind jetzt schon deutlich abzusehen, so dass sie fast nicht zu übersehen sind, wenn man nicht die Augen davor verschließt. Es gibt also genügend Gründe, aus dem Vertrag auszusteigen und damit das Projekt zu beenden. Natürlich kann das Projekt auch nach diesem Stichtag noch aufgegeben werden, aber dann würden voraussichtlich nochmals Millionensummen an Planungskosten und Forderungen von Vertragspartnern auflaufen. Dies kann und sollte man sich sparen.

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Am 2009-12-08

Stuttgart 21: Fatales Signal für den Integralen Taktfahrplan

Der VCD Bayern sieht das Prinzip eines Integralen Taktfahrplans (ITF) durch das geplante Projekt Stuttgart 21 gefährdet. Der Integrale Taktfahrplan ist eine Grundvoraussetzung für attraktiven öffentlichen Verkehr. Dabei werden Fahrpläne so aufeinander abgestimmt, dass an wichtigen Knotenpunkten alle Bahnen und Busse nahezu gleichzeitig ankommen und kurz darauf wieder abfahren. So werden Anschlüsse und damit die Gesamtreisezeit auf vielen Verbindungen optimiert. Der integrale Taktfahrplan ist das Erfolgsrezept der Schweizer Bahnen für mehr Verkehr auf der Schiene. Erforderlich ist dafür ein passender Ausbau der Eisenbahnstrecken und bahnhöfe. Der Bahnverkehr in Süddeutschland ist so eng miteinander verzahnt, dass ein Integraler Taktfahrplan nur funktioniert wenn er konsequent über die Grenzen der Bundesländer hinweg umgesetzt wird, so der Bahnexperte des VCD Bayern, Matthias Striebich. Durch Stuttgart 21 wird der Integrale Taktfahrplan jedoch konterkariert! ist Striebich überzeugt. Ein integraler Taktfahrplan kann nur mit dem Konzept Kopfbahnhof 21 realisiert werden. Bei diesem Konzept bleiben die 16 Gleise des Stuttgarter Hauptbahnhofs und damit genügend Gleise erhalten, um alle Anschlusszüge aufnehmen und gegebenenfalls Anschlüsse abwarten zu können. Bei Stuttgart 21 gibt es dagegen nur noch 8 Bahnsteiggleise. Dies bedeutet, dass bei Stuttgart 21 die Züge nur noch 2 Minuten halten dürfen. Anschlusszüge können auf verspätete Züge nicht mehr warten. Der VCD fordert den Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21.

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Am 2009-12-07

Stuttgart 21: Verspätungsanfälligkeit des Tunnelbahnhofs wird sich auf den bayerischen Bahnverkehr auswirken

Stuttgart 21 hat neben vielen anderen Nachteilen ein gravierendes Problem: Die Kapazität des Bahnhofs ist mit nur acht Gleisen viel zu knapp bemessen. Die Befürworter tun so als hätten acht Durchgangsgleise die gleiche Kapazität wie 16 Gleise eines Kopfbahnhofs. Dies ist definitiv falsch. Das kann jeder Fachmann bestätigen. Die mangelhafte Kapazität des Tunnelbahnhofs hat Auswirkungen weit über den Großraum Stuttgart hinaus, denn sie führt dazu, dass sich Verspätungen durch belegt Gleise und Zugstaus auf viele weitere Züge auswirken. Diese nehmen die Verspätung dann mit. Wir rechnen, dass auch in Bayern die Verspätungsanfälligkeit durch Stuttgart 21 noch weiter zunehmen wird, so der Bahnexperte des VCD, Kurt Bayer. Der VCD rechnet mit Verspätungen aller Züge aus Richtung Stuttgart, z. B. in Richtung Nürnberg, Würzburg und München. Auf hoch belasteten Strecken wie der zwischen Augsburg und München ist damit zu rechnen, dass die Verspätungen der Züge aus Stuttgart regelmäßig den ganzen Fahrplan durcheinander bringen werden. Der VCD fordert den Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21.

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Am 2009-12-06

Stuttgart 21: Befürworter setzen auf Propaganda statt Einsicht

In Fachzeitschriften wird berichtet, dass die Unternehmensleitung der DB AG angesichts heftiger Ablehnung des Milliardenprojekts Stuttgart 21 eine offensivere Kommunikationspolitik plant, um gesellschaftliche Akzeptanz herzustellen (Eisenbahningenieur 09/2009). Bahnchef Grube wird mit den Worten zitiert, es gäbe ein Informationsdefizit bei der Bevölkerung. Statt einzusehen, dass die Mehrheit der Bevölkerung dieses Prestigeprojekt nicht will und es folgerichtig zu beenden, versucht man also per Kommunikationsoffensive dem Volk einzutrichtern, dass es dafür sein soll. Die Ablehnung des Projekts beruht jedoch nicht auf Unwissenheit, sondern auf guten Argumenten, die gegen das Projekt sprechen. Vielleicht sollte sich Herr Grube mal bei Fachleuten, darunter auch bei einem Teil seiner eigenen Mitarbeiter, umhören, die hinter vorgehaltener Hand sagen, was sie von diesem Projekt halten, nämlich nichts.

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Am 2009-12-05

Stuttgart 21: Warum der Ausstieg bis Ende 2009 so wichtig ist

Bis zum 31.12.2009 kann das Projekt Stuttgart 21 noch relativ problemlos aufgegeben werden, denn die unterzeichnete Finanzierungsvereinbarung lässt bis dahin noch die Möglichkeit für alle am Projekt Beteiligten offen, aus dem Vertrag auszusteigen, wenn sich deutliche Kostensteigerungen ergeben. Diese Kostensteigerungen sind jetzt schon deutlich abzusehen, so dass sie fast nicht zu übersehen sind, wenn man nicht die Augen davor verschließt. Es gibt also genügend Gründe, aus dem Vertrag auszusteigen und damit das Projekt zu beenden. Noch ist Zeit dazu. Natürlich kann das Projekt auch nach diesem Stichtag noch aufgegeben werden, aber dann würden voraussichtlich nochmals Millionensummen an Planungskosten und Forderungen von Vertragspartnern auflaufen. Dies kann und sollte man sich sparen. Es genügt, dass bis jetzt schon Millionen in die Planung dieses unsinnigen Vorhabens geflossen sind, die für sinnvollere Projekte dringend gebraucht würden.

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Am 2009-12-04

Finanzielles Desaster durch Stuttgart 21 kann noch verhindert werden

Der VCD Bayern befürchtet ein finanzielles Desaster aus dem Projekt Stuttgart 21, das sich auf den gesamt süddeutschen Eisenbahnverkehr negativ auswirken würde. Die Finanzierung von Stuttgart 21 steht auf sehr tönernen Füßen, denn einerseits sind die Kosten deutlich zu niedrig angesetzt und andererseits werden die Einnahmen durch Grundstücksverkäufe viel zu optimistisch gerechnet, wenn eine derart große Menge an Flächen auf den Markt geworfen wird, betont Matthias Striebich vom VCD Bayern. Der VCD geht davon aus, dass sich in den nächsten Jahren ein gewaltiges Finanzierungsloch auftun wird, wenn Stuttgart 21 realisiert werden würde. Die Finanzmittel müssten dann irgendwie beschafft werden, was sich negativ auf andere Bahnprojekte im süddeutschen Raum auswirken würde. Der VCD fordert den Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21. Die Zeit zum Ausstieg ist knapp, denn bis zum 31.12.2009 lässt die Finanzierungsvereinbarung noch einen problemlosen Ausstieg zu, wenn sich bis dahin deutliche Kostensteigerungen ergeben. Mit solchen Kostensteigerungen rechnet der VCD auf jeden Fall und empfiehlt daher den sofortigen Ausstieg aus dem Projekt.

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Am 2009-12-03

Vom Transrapid lernen und aus Stuttgart 21 aussteigen

Der VCD Bayern sieht Parallelen zwischen den Projekten Transrapid und Stuttgart 21. "Aus bayerischer Sicht können wir unseren Nachbarn im Westen nur raten, aus dem Projekt Transrapid zu lernen," so der bayerische Landesvorsitzende Bernd Sluka. "Beide Prestigeprojekte sind von den jeweiligen Landesregierungen massiv propagiert worden, beide Projekte sind extrem schön gerechnet worden, bei beiden Projekten hat man zunächst versucht, den Widerstand dagegen einfach zu ignorieren. Der Transrapid ist bereits an den immensen Kostensteigerungen gescheitert, Stuttgart 21 wird noch scheitern." Der VCD fordert den Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21.

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Am 2009-12-02

Stuttgart 21 ist für eine attraktive Bahnverbindung zwischen München, Augsburg, Ulm und Stuttgart nicht notwendig

Der VCD Bayern macht deutlich, dass das Projekt 21 für eine attraktive Bahnverbindung zwischen München, Augsburg, Ulm und Stuttgart weder notwendig noch förderlich ist. Von den Befürwortern von Stuttgart 21 wird das Projekt immer mit dem Projekt einer Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm in Verbindung gebracht und behauptet, nur so seien Verbesserungen im Bahnverkehr auf der Strecke München-Augsburg-Ulm-Stuttgart möglich. "Das ist grundfalsch! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Verbesserungen auf der Bahnstrecke zwischen München und Stuttgart im Rahmen eines Integralen Taktfahrplans befürworten wir sehr, aber das lässt sich mit einem modernisierten Kopfbahnhof in Stuttgart viel besser umsetzen," so der Bahnexperte und Stellvertretende Landesvorsitzende des VCD Bayern, Matthias Striebich. Der VCD fordert den Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21.

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Am 2009-12-01

VCD Bayern eröffnet Adventskalender

Einen ganz besonderen Adventskalender hat der Landesverband Bayern des Verkehrsclub Deutschland eröffnet: Er zählt bis zum Ende des Monats die Tage, die noch bleiben, um aus dem Projekt Stuttgart 21 auszusteigen. "Wir wollen damit deutlich machen, dass dieses Projekt nicht nur die Region Stuttgart bzw. Baden-Württemberg betrifft, sondern dass die finanziellen Auswirkungen ganz Deutschland betreffen und die Auswirkungen auf das Bahnsystem mindestens in ganz Süddeutschland zu spüren sein werden," betont der bayerische Landesvorsitzende Bernd Sluka. Die Zeit zum Ausstieg ist knapp. In den nächsten 30 Tagen werden daher auf www.vcd-bayern.de jeden Werktag weitere Stellungnahmen aus süddeutscher Sicht für einen Ausstieg aus Stuttgart 21 geliefert.

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