![]() |
Kreisverband
Passau/Freyung-Grafenau e.V. |
|||
VCD aktuell: Pressemitteilungen
Verkehrssicherheit: Tempo 30 ist sicherer
Nur Tempo 30 ist innerorts eine sichere und verträgliche Geschwindigkeit. Tempo 30 soll daher innerorts die Regel, Tempo 50 zur begründeten Ausnahme werden. Dafür setzen sich mit dem VCD über hundert Organisationen, Städte und Verbände ein. Sie haben dazu einen europäischen Bürgerentscheid gestartet. Auf www.30kmh.eu können alle EU-Bürger dafür und damit für mehr Lebensqualität unterschreiben. In Städten und Dörfern wohnen Menschen. Dort sollte in der Regel nur so schnell gefahren werden, wie menschenverträglich ist. Also nur so schnell, dass niemand getötet und möglichst niemand schwer verletzt wird. Tempo 30 ist diese Geschwindigkeit. Bei 30 km/h sind Autos und Lkw nur halb so laut. Feinstaub und Abgase werden weniger, der Verkehr mit weniger Stauungen gleichmäßiger und sein Platzbedarf nimmt ab. Es bleibt mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer. Für Passau und in vielen Dörfern und Städten in den Landkreisen sieht der VCD Nachholbedarf. Beispielhaft sei hier der Straßenzug durch die gesamte Innenstadt hinüber bis zum Ende der Wohnbebauung in der Innstadt genannt. Dort sind zahlreiche Radfahrer und Fußgänger unterwegs auf oft viel zu schmalen Gehwegen. Die Anwohner werden von Lärm und Feinstaub in ihrer Gesundheit geschädigt. Nur in wenigen Abschnitten gibt es dort Tempo 30. Ein weiteres unrühmliches Beispiel in Passau ist die Stephanstraße, wo sich Tempo 30 und 50 ständig abwechseln. Der kleinteilige Wechsel, der auch zwischen Tempo 30 Zonen und sonstigen Straßen auftritt, ist verwirrend. Messungen des VCD ergaben dass in den Tempo-30-Bereichen der Stephanstraße über 80 % zu schnell fahren. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit würde für eine bessere Verständlichkeit und Wirkung sorgen. Letzlich würde sogar am Ilzdurchbruch Tempo 30 dazu dienen, die dort immer noch gefährliche Situation zu entschärfen.
Verkehrssicherheit: Ilzdurchbruch
Täglich passieren tausende Fußgänger und Radfahrer beide Tunnel des Ilzdurchbruchs. Alleine im nördlichen Tunnel sind es an Sommertagen bis zu 2000. Im südlichen zum Donauradweg kommen nochmals über 1000 dazu. Der Gehweg im und beim bestehenden Nordtunnel gefährdet Fußgänger. Er wird auch noch mit Zustimmung der Stadt von Radfahrern benutzt. Um die Situation am Ilzdurchbruch zu klären, hat der VCD-Vorsitzende Bernd Sluka alle Fakten zusammengetragen und in einem Gutachten verdichtet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Wegen der extrem hohen Verkehrszahlen müssen dort Radfahrer und Fußgänger getrennt geführt werden.> Download: Gutachten
VCD initiativ: Carsharing - Auto nutzen statt besitzenIn Passsau hat sich mit Unterstützung des VCD Kreisverband Passau/Freyung-Grafenau eine Carsharing-Verein gegründet. Seit September ist das erst Auto in Betrieb. Sein Standplatz liegt im Herzen der Altstadt direkt vor dem Neuen Rathaus. Seit Dezember stehen sogar zwei Autos zur Verfügung. Das zweite Auto steht neben dem ZOB und dem Hauptbahnhof in der Grünaustraße. Inzwischen haben sich mehr als aktive 20 Carsharer in Passau zusammengefunden. Ein eigenes Auto hat seinen Preis. Beispielsweise betragen die gesamten Kosten für einen Mittelklassewagen wie einen einfachen VW Golf rund 4500 Euro im Jahr. Davon sind drei Viertel Fixkosten. Dabei steht das teure Gefährt die meiste Zeit nur herum. Im Durchschnitt ist das Auto 23 Stunden am Tag kein Fahr-, sondern ein Stehzeug. Carsharing kann eine Alternative sein. Dabei teilen sich viele Menschen mehrere Autos, die über eine rund um die Uhr erreichbare Zentrale verwaltet werden. Unterschiedliche Autotypen stehen an verschiedenen Standorten bereit können jederzeit per Telefon oder Internet gebucht werden. Zugang zum gebuchten Fahrzeug bekommt man jederzeit über eine Chipkarte. Und das nicht nur in der Heimatstadt: Durch Vernetzung der Carsharing-Organisationen haben Teilnehmer in ganz Deutschland und in der Schweiz Zugriff auf ein Auto - wenn Sie eines benötigen. Inzwischen nutzen über 100000 Kunden in rund 260 deutschen Städten das gut ausgebaute Carsharing-Angebot. Carsharing ist bequem. Reinigung, Wartung, Instandsetzung, Versicherung der Autos und andere lästige Dinge entfallen für die Nutzer. Nur die tatsächliche Nutzung nach Zeit und Kilometern wird ihnen monatlich berechnet - Benzinkosten sind im Preis inklusive. Die Faustregel lautet: Wer weniger als 10000 Kilometer pro Jahr fährt, für den ist Carsharing günstiger als ein eigenes Auto. Carsharing ist umweltfreundlich. Ein Carsharing-Auto ersetzt rund acht private Autos. Damit werden weniger Parkplätze nötig. Das Auto kommt überlegter, damit seltener und in passender Größe zum Einsatz. Für Passau wäre Carsharing ein Gewinn, um insbesondere die Altstadt und Innenstadt von parkenden und fahrenden Autos zu entlasten. Die Stadt Passau unterstützt die Carsharing-Initative. Link: Carsharing Passau Verkehrssicherheit: Geplante Ampel in der Innstraße in Passau ist sachlich nicht zu begründenStauungen werden durch den Rückstau der Uni-Tiefgaragen verursacht. Über 70 % der Autos fahren in der Innstraße zu schnell. Der VCD Passau hat Messungen in der Innstraße beim Nikolakloster durchgeführt. Sie belegen, dass der Zebrastreifen den Verkehrsfluss in beiden Richtungen kaum beeinträchtigt. Es gibt nur eine Stauspitze frühmorgens gegen 7 Uhr Richtung Klinikum. Sie ensteht aufgrund des extrem hohen Fahrzeugaufkommens am Morgen und durch den Rückstau der Parkhäuser. Um ihn zu vermeiden müssten die Uni und weitere Großanlieger Parkplätze abbauen. Nur so würden in der Morgenspitze weniger Autofahrten auftreten und mehr mit dem öffentlichen Verkehr, Fahrrad oder zu Fuß kommen. Studenten steht dabei das neue Semesterticket zur Verfügung, mit dem sie kostenlos in den Stadtbssen unterwegs sind. In der Innstraße wird deutlich zu schnell gefahren. Über 70% fahren zu schnell. Die Spitzengeschwindigkeiten liegen über 60 km/h mit einzelnen Autos, die 90 erreichen. Auch das ergaben die Messungen des VCD. Besonders in den Abend- und Nachtstunden wird erheblich zu schnell gefahren, während das tagsüber - auch durch den Zebrastreifen - seltener möglich ist. Anstelle gegen diese ständige Gefährdung einzuschreiten, plant die Stadt nun, den Zebrastreifen durch eine Ampel zu ersetzen. Während der Zebrastreifen die Autos verlangsamt, weil man an ihn aufmerksam heranfahren muss, wird die Ampel dazu führen, dass Autofahrer auch noch Gas geben, um bei Grün durchzukommen. Wird dann wie vor einigen Jahren eine Fußgängerin angefahren, hat diese kaum eine Überlebenschance. Pressemitteilungen:
VCD Service: Das Radroutennetz zur IlztalbahnBergauf mit dem Zug - Bergab mit dem RadDer Allgemeine Deutsche Fahrradclub und der ökologische Verkehrsclub Deutschland haben ein begleitendes Netz von Radrouten zur Ilztalbahn ermittelt und alle Strecken persönlich abgefahren. Die ausgesuchten Routen verbinden die Haltepunkte und Bahnhöfe der Ilztalbahn untereinander und über den Donauradweg mit Passau.
Wir haben eine Fahrradkarte aufgelegt, die alle Routen, Anschlüsse zu weiterführenden Verbindungen und viele Freizeitinformationen enthält. Damit können Sie ganz bequem und sicher die Routen abfahren, aber auch eigene Wege einschlagen. Die Karte erhalten Sie gegen eine Schutzgebühr von 2 € in allen Zügen der Ilztalbahn, in vielen Tourismusbüros und Fahrradläden der Region, ausgewählten Gasthäusern und an den Vorverkaufsstellen der Ilztalbahn. Oder überweisen Sie 2 € auf das Konto des VCD Kreisverband Passau/FRG, Nr. 620 504 241 bei der Sparkasse Passau (BLZ 740 500 00) und geben Sie "Fahrradkarte" und Ihre Adresse im Verwendungszweck an. Dann schicken wir Ihnen die Karte umgehend zu. Den Verlauf der Routen können Sie auch auf einer interaktiven Karte verfolgen oder einzelne Routen für GPS-Navigation herunterladen. Seit dem 16.7.2011 fährt die Ilztalbahn wieder von Passau in den Bayerischen Wald nach Freyung, an allen Wochenenden und Feiertagen von Ende April bis Oktober. In den Zügen werden selbstverständlich Fahrräder mitgenommen. Damit bietet sich die einmalige Gelegenheit im Bayerischen Wald ohne langwierige Anstiege Rad zu fahren.
VCD Auszeichnung: VCD Passau/Freyung-Grafenau gewinnt den 2. Preis beim AktivenwettbewerbDer VCD Kreisverband Passau/Freyung-Grafenau hat beim VCD Aktivenwettbewerb für sein Projekt "Das Radroutennetz zur Ilztalbahn" den zweiten Preis erhalten. An dem jedes Jahr ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligen sich Gruppierungen des VCD aus ganz Deutschland. Michael Ziesak, der Bundesvorsitzende des VCD, lobte in seiner Laudatio bei der Bundesdelegiertenversammlung des VCD in Bad Herrenalb vor allem den Verkehrsträger übergreifenden Ansatz des Projekts. Statt einen Gegensatz zwischen Radweg und Bahnreaktivierung aufzumachen habe der VCD Kreisverband dazu beigetragen, beide Verkehrsträger in einem schlüssigen Gesamtbild zu integrieren. Das Produkt sei typisches Produkt für den VCD, der nicht immer nur einen Verkehrsträger im Blickpunkt hat, sondern die Gesamtheit des Verkehrs. Zugleich seien Bahn, Radrouten und die begleitende Karte eine wunderbare Hilfestellung für alle, die am Wochenende ihre Umgebung erkunden wollen, ohne auf das Auto angewiesen zu sein. VCD initiativ: Verkehrsentwicklungsplan
In Passau wurde 2012 ein neuer Verkehrsentwicklungsplan unter Mitwirkung des VCD aufgestellt. Die darin vorgeschlagenen Leitlinien und Ziele bleiben jedoch unverbindlich und sind zu wenig ambitioniert, um den Verkehr zu "entwickeln". Es lässt sich kein Wille zur aktiven Gestaltung eines klimafreundlichen und für die Bürger verträglichen Verkehrs erkennen.
Der VCD Kreisverband Passau hat daher eigene Leitlinien zum Verkehrsentwicklungsplan aufgestellt und begründet. Anhand konkreter Maßnahmen zeigen wir beispielhaft auf, wie diese Ziele erreicht werden könnten.
VCD berichtet: Passau erhält den "Pannenflicken 2009"Die Stadt Passau wurde von der bundesweiten "Initiative Cycleride" mit dem bronzenen Pannenflicken "ausgezeichnet". Der Preis wird an Städte, Gemeinden und Landkreise verliehen, die allzu offensichtlich nicht an den Radverkehr denken und fahrlässig die Gesundheit von Radfahrern und deren Rechtssicherheit gefährden.
VCD informiert: Neue Ideen zur StadtbahnBei der Jahreshauptversammlung des VCD Kreisverbands Passau/Freyung-Grafenau stellte Friedrich Papke kreative Ideen zur Stadtbahn vor. Seine visionären Überlegungen zeigen, wie eine Stadtbahn die Passauer Innenstadt und einen Großteil des Stadtgebiets optimal erschließen könnte. Dabei wird das Umland durch umsteigefreie Verbindungen direkt in die Neue Mitte angebunden. Vortrag: Neue Ideen zur Stadtbahn Passau Stadtbahn 1: Vortrag bei der Geographischen Gesellschaft Passau
Die Geographische Gesellschaft Passau e.V. (GeoComPass) lädt ein zu "Stadtbahnkonzept für Passau und Umgebung" (Vortrag und Diskussion) am 2008-01-14 um 19 Uhr in der Universität Passau, Hörsaal 9 (Audimax). Referenten sind Matthias Striebich, VCD Landesverband Bayern: "Vorschläge für eine Stadtbahn in Passau" und Georg Nowak-Hertweck, KVV Karlsruhe: "Die Erfolgsgeschichte der Stadtbahn Karlsruhe". Stadtbahn2: Stadtbahn-Faltblatt für PassauDas neue Faltblatt "Die Stadtbahn für Passau" des VCD Kreisverband Passau/Freyung-Grafenau benennt die Vorteile einer Stadtbahn für die Stadt und die Region. Es zeigt auf, daß eine Stadtbahn effektiv und günstig die Verkehrsprobleme in Passau abmildern, wenn nicht sogar lösen könnte. Sie können das Faltblatt hier als PDF herunterladen oder gedruckte Exemplare beim Kreisverband anfordern.
Verkehrsentlastung: Eine Stadtbahn für PassauDer VCD Kreisverband Passau schlägt vor, auf der bestehenden Bahninfrastruktur in Passau eine moderne Stadtbahn zu betreiben. Damit wäre der öffentliche Verkehr wesentlich attraktiver, die Luft sauberer und die Straßen vom täglichen Verkehrschaos entlastet. Zudem könnten der Tourismus und der Handel von einer solchen Bahn profitieren, sowohl in Passau als auch im Umland. Matthias Striebich, Bahn- und Stadtbahnexperte vom VCD Landesverband Bayern schilderte am 2007-01-16 in einem gut besuchten Vortrag, wie eine solche Stadtbahn in Passau aussehen könnte und wie sie zu finanzieren wäre. Lesen Sie hier den aufschlußreichen Vortrag von Matthias Striebich (PDF, 2,5 MB) und die motivierende Begrüßungsrede durch Bernd Sluka (PDF, 49 kB), Vorsitzender des VCD Kreisverbands Passau/Freyung-Grafenau. VCD Service: Ratgeber für RadfahrerWir haben unseren Ratgeber "Sonderwege für Radfahrer" auf den aktuellen Stand der StVO-Novelle vom September 2009 gebracht. Auch die Tipps zum Radfahren "10 Gebote des sicheren Radfahrens" wurden aufpoliert:
PressemitteilungenSie finden hier eine Übersicht unserer Pressemitteilungen.
Der Vorstandvon links nach rechts: Bernd Sluka (Vorsitzender) • Brigitte Beck (Beistzerin) • Karl Edenhofer (Beisitzer) • Toni Aicher (Schatzmeister) • Boris Burkert (stellvertretender Vorsitzender) • Achim Spechter (stellvertretender Vorsitzender) AnschriftVCD Kreisverband Passau/Freyung-Grafenau Der VCD Kreisverband Passau/Freyung-Grafenau e. V. ist unter der Nummer 1458 beim Amtsgericht Passau eingetragen. Ihr AnsprechpartnerBernd Sluka SpendenKonto Nr. 620 504 241 Unsere derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind:
|
||||
| Wir gehen neue Wege | ||||